Tag 1 – anstrengender als geplant

24 Stunden reist man mit Qatar-Airways bis nach Manila. Naja, eigentlich 17 Stunden und 7 Stunden der Sonne entgegen. Auf jeden Fall gibt es JetLag.

Zwar war der Flug wirklich angenehm – die Film- und Getraenkeauswahl ist ja besser als daheim – aber irgendwie stimmt die innere Uhr nicht mehr.

Nachdem ich um 00:30 Uhr im Hotel ankam erwartete mich schon eine Nachricht von Master Canuday – mit einer Verabredung fuer den naechsten Tag (heute!) um 9:00 Uhr (MORGENS!!!).

Die Nacht fiel dann auch dementsprechend kurz aus. Obwohl ich waehrend des ganzen Fluges, also von Montag 22:00 Uhr deutscher Zeit bis Dienstag 22:00 Uhr philippinischer Zeit nicht geschlafen hatte, war ich nach der Ankunft natuerlich noch nicht muede. Wie denn auch, um 18:00 Uhr gewohnter deutscher Zeit. Und dazu kam noch die offensichtlich beliebte Karaokebar vor dem Fenster, die die Nacht zum Tag machte. Also ein paar Stunden im Bett waelzen und dann zum Fruehstueck.

Um 9:00 Uhr standen dann auch Master Canuday, Master Pedring und noch jemand, den ich noch nicht kannte, vor dem Hotel. Allerdings nicht wie von mir gehofft (… die Macht der Verdraengung…) um nur mal Guten Tag zu sagen, sondern um zu trainieren.

Ab ging es also in den Luneta Park (in meinem Reisefuehrer steht da Rizal Park, nur den Filipinos hat das wohl keiner gesagt und so spricht denn jeder nur vom Luneta Park) und bei 30 Grad (fuer mich gefuehlte 40, vor allem am Ende des Trainings) war Pamantukan Kali Ilustrisimo von Master Pedring angesagt. Wie er mir erklaerte, beruht sein System auf dem Stil seines Vaters (dem Pedring Romo, ueber den man in diversen Buechern lesen kann) und seinem Training mit Tatang Ilustrisimo.

Los ging es mit Einzelstock, spaeter war waffenlos angesagt. Wie erwartet (oder, an diesem uebermuedeten Morgen, eher “befuerchtet”) war der Anteil der Beinarbeit ungleich groesser, als ich es gewohnt bin. Naja, dafuer bin ich ja extra auf die Philippinen gereist – aber meine Beine werden sich wohl morgen nach dem Aufstehen raechen.

3 Stunden Training bedeuten dabei 3 Stunden Einzeltraining mit Master Pedring, von kurzen Pausen unterbrochen, in denen an jemand anderem eine Technik demonstriert wird. Nach 90 Minuten hab ich mich gefuehlt, als muesste doch bald die Sonne untergehen.. aber es war erst 11:00 Uhr und es ging unermuedlich weiter.

Nach drei Stunden war dann das 12er Angriffssystem des Pamantukan Kalis Ilustrisimo, die Parries (alles “mit der Kraft”), die Basis-Konterkombination und die Basisentwaffnung mit Festleger + die Waffenlose Umsetzung des ganzen so halbwegs in meinem Kopf… auch wenn die Konzentration doch oft nachliess. Jetzt muss ich das ganze nur noch 1000 mal trainieren… *G*

Im Anschluss ging es dann noch Einkaufen – hatte ich dank der Gewichtsbeschraenkung nicht mal Schampoo im Koffer – und dann ab zum Hotel. Und da bin ich jetzt immernoch und werde wohl bald in die (zum Glueck klimatisierte) Koje kriechen. – Schliesslich geht es morgen frueh weiter mit Master Canuday und Bahad Zu’bu.

(In Kuerze dann folgen dann auch ein paar Fotos und vielleicht Videos – aber dazu war ich heut’ nicht mehr in der Lage!)

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Published in: on March 7, 2007 at 8:26 am  Comments (4)  

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4 CommentsLeave a comment

  1. da gings ja gleich gut los ^^

    mir is eben aufgefallen, dass ich gar keine testchili von dir getted hab. GESCHICKT AUSSER LANDES BEGEBEN ^^.

    eheh, have fun!

  2. Finde ich ja super, dass man schon jetzt was von dir lesen kann, wenn wir uns schon nicht beim letzten Lehrgang am Wochenende unerhalten konnten. Finde aber, dass ein Trainingsaufenthalt in Mali so ziemlich die einzige gültige Ausrede ist, das Training zu schwänzen.

    Bin gespannt auf alle weiteren Berichte!

  3. Hi Alex,

    das hört sich ja gut an, weiterhin viel Spaß. Super Idee mit dem Blog 🙂

    Grüße
    Christian

  4. Super Idee mit dem Blog, hab auch gleich mal kräftig gelesen. Freu mich auf Bilder und Videos, werde auch immer mal wieder reichschauen.

    Viel Erfolg beim Training!
    Gruß
    der Oneside


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