Manila…

Drei Tage in Manila und ich bin schon halb dabei, meine Rückkehr nach Visayas zu planen. Manila ist einfach zu groß, zu laut – und zu teuer. Und so erwische ich mich dabei, dass ich lieber hier in Friendlys Guesthouse relaxe (super-gemütliche Backpacker-Unterkunft, bei der es auch mal Wine-Hour und ähnliche Events gibt), als vor die Tür zu gehen.

Aber natürlich hat Manila auch einen großen Pluspunkt: Den Luneta-Park (oder offiziell: Rizal-Park). Wenn man Sonntags in dem Park herumläuft, kann man überall FMA-Gruppen finden. Und so war auch ich heute unterwegs, um die Ilustrisimo-Gruppe zu suchen. Wer schon im Luneta-Park war, weiss aber, dass das einer Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleichkommt. (In einem sehr heissen, sonnigen Heuhaufen.) Glücklicherweise waren aber noch ein paar andere Meister vor Ort, die ich schon kennen gelernt hatte, und Guro Henry Espera konnte mir schließlich den Weg weisen. Tony Diego, Romy Macapagal und Robert Morales, um nur einige der Anwesenden zu nennen. Leider fing es kurze Zeit später an zu donnern, und so bekam ich noch nicht viel vom Training zu sehen, aber morgen ist ein Besuch im Gym geplant. Das gleicht sogar die negativen Seiten Manilas aus.

Außerdem werde ich wohl am Dienstag zum Dojo von GM Ernesto Presas gehen. Hier in Friendlys Guesthouse sind derzeit drei Schüler von GM Ernesto (aus Amerika und Israel), die beim Kombatan-Camp in Hinigaran waren und jetzt in seinem Dojo weiter trainieren, und so werd ich mal schaun, ob ich noch was von meinem Kombatan-Training kann 🙂

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Published in: on May 27, 2007 at 7:07 am  Comments (2)  

Cebu-City…Spa-City

Day-Spas und Massagesalons gibt es hier in Cebu wahrscheinlich mehr als Obst- und Mangostaende. Alle 10 Meter einen. Zwar ist ein nicht unbetraechtlicher Teil dieser Salons auf aeltere, dicke Weisse spezialisiert, aber wenn man sich vorher informiert, kann man auch wirklich gute Massagen bekommen. (Man erkennt recht leicht, um welche Art von Spa es sich handelt. Soll man sich vorab seine Masseurin aus 20 oder mehr jungen Maedels aussuchen, ist man im falschen Laden. Sieht man genausoviele maennliche wie weibliche Masseure, ist man vermutlich richtig – inzwischen werden in den serioesen Salons Maenner fast ausschliesslich von maennlichen Masseuren behandelt.)

Da ich seit einigen Tagen Unterricht in phil. Hilot-Massage bekomme, ist mein Interesse nicht mehr nur auf die Entspannung gerichtet, sondern auch technischer Art. Und Ideen kann man sich hier viele holen, denn es gibt mehr Massage-Arten als Eskrima-Stile in Cebu. Von der klassischen (“schwedischen”) Massage ueber international bekanntes wie Shiatsu, Ayurveda und Thai-Masage bis hin zu Exoten, zum Beispiel Flusssteinmassage, ist alles vertreten, und bei 150-250 Peso fuer 90 Minuten Body-Massage macht es Spass, auf Erlebnisreise zu gehen. (Ich hoffe, jetzt seid ihr alle neidisch 🙂 )

Published in: on May 8, 2007 at 7:42 am  Comments (2)  

Cebu City

Nach einem Monat in Pilar ist es angenehm, wieder in der Zivilisation zu sein, und so habe ich die letzten drei Tage damit verbracht, mich „abzulenken“. Also Stadt erkunden, ins Kino gehen, Internetforen und Newsseiten lesen, Pizza essen, bowlen… All die alltäglichen Dinge, die ich auf der Insel vermisst habe und bei denen man sich mal richtig entspannen kann, weil sie so normal sind. Oder sich eine Stunde lang massieren lassen (etwa 2,50 Euro die Stunde… das kann sich dann sogar der Student leisten).

Allerdings wird das Stadtleben auch schnell wieder anstrengend. – Vor allem psychologisch. Die Klassenunterschiede sind allgegenwärtig – Strassenkinder neben Supermalls mit europäischen Preisen. Und noch nerviger – der Unterschied zwischen weiss und pinoy.

Auf der Insel war man als Europäer so etwas wie eine Attraktion. Hier wird man als Weisser erstmal abgestempelt, und nicht zu Unrecht. Abgesehen von einigen Backpackern kann man die Europäer und Amerikaner hier nicht unbedingt als sympathisch bezeichnen, denn es gibt nur zwei Sorten. Übergewichtige, alte Männer mit 18jährigen Filipinas an der Hand (Heiratstourismus) und übergewichtige, alte Männer auf dem Weg in den Nightclub (Sextourismus). Und weil es davon so viele gibt, gibt es auch viele Vorurteile, die das Leben nicht unbedingt entspannter machen. Auf Schritt und Tritt wird man von aufdringlichen Verkäufern und Zuhältern belästigt, und so wird die Mall zum einzigen echten Entspannungsort hier in Cebu-City.

Trotzdem ist Cebu eine sehr schöne Stadt, die ich nur jedem empfehlen kann (am besten für ein paar Tage und dann wieder raus auf die Inseln!)

Published in: on April 14, 2007 at 10:06 am  Comments (1)  

Pilar, Ponson, Camotes Islands

Fast vier Wochen habe ich jetzt in Pilar, Ponson, Camotes Islands verbracht und mit GM Yuli Romo trainiert. Yuli Romo ist der Inbegriff der philippinischen Eleganz – er bewegt sich wie eine Katze, wenn er kämpft! Vier Wochen tägliches Training reichen natürlich – leider – nicht aus, diese Eleganz auch nur annähernd zu erreichen. Aber es ist ein guter Anfang, wenn es darum geht, sie zu verstehen.

Nachdem Russ wieder nach England aufgebrochen ist, hat sich der Schwerpunkt meines Trainings mit GM Yuli einmal mehr verschoben. Sehr zu meiner Freude standen die Techniken jetzt weit im Hintergrund und stattdessen ging es immer tiefer in die „Grundlagenforschung“ – Gewichtsverlagerung, Body-Movement, Footwork sind die Knackpunkte des Trainings – wie auch die Kernpunkte von GM Yulis Bahad Zubu (was dann oft mit den Interessen der „Ausländer“ in Konflikt gerät, die eher an vielen Techniken interessiert sind). Interessantestes Trainingsgerät dafür ist – neben dem Kampilan – der Bali Alho. Ein etwa 170cm langer und ziemlich dicker Stamm, mit dem Reis gestampft wird. Will man diesen bewegen, wird man quasi gezwungen, den Körperschwerpunkt „richtig“ zu verlagern, den Oberkörper entsprechend zu „verdrehen“ und sicher zu stehen.

Den zweiten Schwerpunkt bilden die Finten, pre-emptive Strikes und Fallen. Jedem „offensichtlichen“ Schlag geht eine andere Technik voraus, jeder Angriff soll nur eine Lücke für die zweite Hand oder eine andere Technik öffnen. Und das funktioniert natürlich wieder nur mit entsprechendem Timing und Footwork.

Gerne würde ich noch mehr über Bahad Zubu schreiben, aber es ist schwer, das Training in Worte zu fassen. Vielleicht am treffendsten wäre der Vergleich einfach=gut. – Alles, was Yuli macht, ist einfach – es gibt keine verschnörkelten Techniken, die nur mit kooperativen Partnern funktionieren, und Yuli ist auch jederzeit bereit und willens, das zu beweisen. Aber was so einfach aussieht beruht auf jahrelanger Erfahrung, die sich in Timing und Distanzgefühl niederschlägt. – Es ist also leider nicht so einfach, die einfachen Techniken tatsächlich einzusetzen. Daher kann ich nur jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen, mit Yuli zu trainieren und Bahad Zubu zu fühlen… Worte oder Videos sind leider nicht geeignet, die wirklich entscheidenden Elemente zu vermitteln. (Natürlich gibt’s trotzdem noch ein kleines Video, um das Tropische-Insel-Feeling zu vermitteln..)

Ponson-Training

 

Außerdem habe ich die Möglichkeit genutzt, ein kleines Interview mit GM Yuli durchzuführen… eine Frage bezog sich auf die Herkunft des Bahad Zubu:

Q: Bahad Zubu verbindet die Stile von Islao Romo, Antonio Ilustrisimo und Soferino Borinaga. Kannst du etwas mehr zu den einzelnen Stilen sagen?

A: Jeder weiß, dass meine Natur die von Tatang Ilustrisimo ist, wenn es um Philippinische Kampfkunst geht. Islao Romo war mein Großonkel und mein erster Trainer. Aber es waren die Erfahrungen, die ich im Training mit Tatang Ilustrisimo machte, die es mir später ermöglichten, auch den Stil von Soferino Borinaga zu verstehen. Die Unterschiede zwischen Tatang und Soferino Borinaga, einem der berühmtesten Kämpfer von Camotes Islands, sind gering. Es geht eher darum, wie die Kampfkunst vermittelt wird. Ich habe schon in meiner Kindheit mit vielen alten Männern von Camotes gesprochen und trainiert und so versucht, mehr über den Stil Soferino Borinaga zu erfahren. Aber ich habe es erst verstanden, nachdem ich von Tatang gelernt hatte. Abierta und Serrada, Offen und Geschlossen, In and Out – es geht um die menschliche Natur.

Um ein paar Unterschiede deutlich zu machen, führte er dann einige typische Bewegungen vor. (Ilustrisimo 00.00-00.45 –> Romo 00:50-01:10 –> Borinaga 01:20-02:27)

Ilustrisimo-Romo-Borinaga

 

Am Dienstag (etwas später als geplant wegen der Holy Week und überfüllten Schiffen) geht es nach Cebu und es ist einiges geplant. GM Yuli erklärte sich bereit, mich an einige Meister zu vermitteln, was mich natürlich sehr freut (schließlich steht er mit seinem Namen für mich ein). Und ein paar Telefonnummern habe ich schon vor der Reise und in Manila besorgt, so dass wohl keine Langeweile aufkommen wird.

Meine nächsten Trainingsberichte werden von DeCampo JDC-IO, Dogokan und Abayan handeln, wobei letztere mir bisher völlig unbekannt waren. Mal schauen, was da auf mich zukommt. (Außerdem geplant sind Abstecher – ala Sightseeing-Tour – ins San Miguel Eskrima, Lapunti Arnis de Abanico und vielleicht auch Balintawak.)

So.. und jetzt, nur um euch alle neidisch zu machen, noch ein paar Bilder der Insel!

Ps: Bilder vom Training und ein Video mit etwas mehr Action (wie andernorts gewuenscht) mache ich in Cebu fertig…

Published in: on April 7, 2007 at 2:52 am  Comments (1)  

10 Sessions sind rum…

Sonntag – das bedeutet hier eigentlich Kirchgang und Hahnenkämpfe. Da Russ aber am Dienstag abreist, ging es stattdessen auf die andere Seite der Insel ins Beach Resort. Schwimmen, Essen, Bier (mein erstes San Miguel, seit ich auf den Philippinen bin) und viel Entspannung prägten den Tag. So viel Paradies hat allerdings auch seinen Preis – nicht in finanzieller Hinsicht, sondern auf meinem Rücken. Mein grade abgeheilter Sonnenbrand ist trotz Sunblocker Stufe 30 wieder da… aber man will ja braun werden!

Diesen Tag der Erholung haben wir uns aber auch redlich verdient. Die Trainingsintensität hat in den letzten Tagen doch deutlich zugenommen (es werden schon mal mehrere Stunden am Stück Partnerübungen trainiert, deren Schwerpunkt immer wieder auf der Schrittarbeit liegt .. und zwar nicht nur im aufrechten Gang, sondern auch in der tiefen Hocke. Da brennen die Oberschenkel.).

Während das Bahad Zubu Mangtas Era Training eher schnelle Reaktionen und ein Erfühlen der Konzepte erfordert, qualmt beim Kalis Ilustrisimo Training der Kopf dann doch schon mal. Viele der Techniken sehen einfach aus, z.B. die Inquieries (?? Schreibweise unbekannt, da es aus GM Yulis Mund auch nicht unbedingt wie ein englisches Wort klingt.), aber es gilt so viele Details zu beachten, die erst deutlich werden, wenn sie jemand erklärt. Und dann gibt es davon eben nicht nur eine, sondern 7, und zahlreiche Tres Persades (???), Retirada, Recta Directa (?), Florete, Trankada, Cadena Real, Panipis, Pluma, …

Aber nicht nur die Techniken sind ungewohnt, sondern auch kleine, grundlegende Details. GM Yuli hält ein Messer zum Beispiel nicht nur in den zwei allgemein bekannten Griffvarianten – dazu kommen noch mal mindestens 5 andere Versionen, wie man eine Klinge halten kann. Und meistens merkt man das erst, wenn man mitten im Training sieht, dass er seinen Griff irgendwie verändert hat, um ein anderes Ziel zu treffen. – Ich weiß nicht, ob ihm das überhaupt noch auffällt.

Trainiert wird inzwischen zu allen möglichen und unmöglichen Tageszeiten.. mal geht’s morgens um 6 los, weil es kühler ist (angeblich – für mich ist das alles ‚heiß’, egal zu welcher Uhrzeit), mal wird bis Mitternacht noch waffenlos im Haus von Pepe trainiert. Je nachdem, wie fit man noch ist. Da es schnell zu viel wird, läuft jetzt immer der Camcorder. – Und wenn das Internetcafe eine schnelle Anbindung hat, gibt es auch ein paar kleine Videos.

Mittlerweile ist die Hälfte meines Trainings hier auf Camotes Islands um und ich erfahre langsam, was GM Yuli und seine Version des Kalis Ilustrisimo ausmacht. Aber es gibt so viel zu lernen und nur noch so wenig Zeit…

Ps: Ich bitte, das Muscle-Shirt zu entschuldigen.. ich hasse die Dinger ja eigentlich, aber bei 35° C (gefühlte 1000° !) ist so ein luftiges Shirt einfach Gold wert.)

Video: http://flix.homelinux.org/camotes/yuli.avi (xvid)

Published in: on March 27, 2007 at 3:04 am  Comments (1)  

Camotes Islands und Mangtas Yuli Romo

Nach einer unbequemen Nacht in Ormoc, einer der größeren Städte auf Leyte, ging es am Dienstag weiter auf „die Insel“. Während mich Ormoc am Montag-Abend kaum interessiert hat (es gab wenig zu sehen), war der Aufbruch am Dienstag schon eher ein Erlebnis.

Im Gegensatz zu Manila herrschen in Ormoc nicht die Jeepneys, sondern Tricycles als Fortbewegungsmittel vor – davon abgesehen ist es aber das gleiche Stadtbild. Nur der Hafen ist bringt etwas Leben in die Stadt. Auslegerboote aller Art legen hier an und vermitteln polynesische Stimmung.

Auf den Camotes angekommen musste ich feststellen, dass wir nicht im Rock Resort, ja nicht einmal auf der größeren Insel sind, sondern auf der dritten Insel der Gruppe. Hier gibt es zwar einige kleine Orte, aber kein Internet und auch sonst wenig zu tun. Die Unterkunft entschädigt aber für alles. Direkt neben dem Grundstück von GM Yulis Bruder hat sich Pepe, ein in Holland lebender Filipino, ein kleines Paradis errichtet. (Siehe Fotos.) Hier im Garten oder im Hof von Yulis Bruder findet auch das Training statt.

Außer mir ist hier noch Russ, ein Engländer, der mir jetzt zwei Wochen Training voraus hat. Für mich ist das optimal, da er mir vermitteln kann, was ich im Training falsch mache – im Gegensatz zu GM Yuli (oder Mangtas, wie er sich selbst nennt) denkt Russ wie ich – wie ein Europäer. Es muss für ihn ziemlich schwierig gewesen sein, von GM Yuli zu lernen, da die Techniken an ihm selbst demonstriert wurden und er nicht von aussen ‚zusehen’ konnte. Für mich ist die Situation wesentlich angenehmer, da alles zuerst an Russ demonstriert wird und er mich auch vor und nach dem Training korrigieren kann bzw. kommenden Fehlern vorbeugt.

Denn das Training mit GM Yuli lässt sich nicht mit dem europäischen FMA-Training vergleichen. Es begann am Mittwoch mit dem Abierta-Serrada Drill des Bahad Zubu. Dabei geht es weniger um Technik als vielmehr darum, ein Gefühl für das Bodymovement des Bahad Zubu zu bekommen. – Obwohl ich wusste, was ich machen soll, verstand ich nicht, worum es ging. Nachmittags ging es weiter mit Decuerdas – wobei auch hier keine Technik, sondern eine Trainingsform gemeint ist. Zwei Stöcke an einem Seil, die es zu treffen gilt. – Nur nicht zu stark, denn die Stöcke wehren sich. In Decuerdas hat man eine Trainingseinrichtung, die Reflexe und vor allem Footwork trainiert, aber nie zu meistern ist – denn je schneller man selbst wird, umso schneller werden auch die Stöcke. (Irgendwo auf YouTube gibt’s ein Video dazu, falls jemand mehr wissen will.)

Das war der praktische Teil des Trainings, der etwa 25 % ausmachte. Der Schwerpunkt des Unterrichts von GM Yuli ist aber das Verständnis, und so wird sehr viel erklärt – technisch wie auch historisch. Die Auffassung von GM Yuli ist, dass er nur das Wissen vermitteln kann – trainieren muss jeder selber. Und so geht es auch nicht um Geschwindigkeit und Power, sondern vorrangig um korrekte Ausführung und Verständnis. Die „Session“ war gesplittet und so waren es insgesamt etwa 5-6 Stunden theoretisches und praktisches Training. Im Anschluss daran ging es dann mit Russ weiter, der mich ein bisschen auf den kommenden Tag vorbereitete, um seine Fehler bei mir zu vermeiden. Wir beschäftigten uns insbesondere mit der Schrittarbeit des Bahad Zubu (die wirklich überzeugend, aber auch erschreckend ungewohnt ist, denn die Gewichtsverlagerungen ähneln eher dem Capoeira) und der Redonda. Redonda im Bahad Zubu ist nicht einfach die Abfolge von Schlägen. Sie unterscheidet sich nicht nur technisch (wenn auch nur in kleinen, aber entscheidenden Punkten) sondern vor allem auch in der Anwendung. Schon beim Training von Russ mit GM Yuli konnte ich feststellen, dass jede Technik des Bahad Zubu mit jeder Waffe – zwei Stöcke, zwei Barongs, zwei Messer, ein Stock, ein Barong, ein Messer, Barong und Messer – und waffenlos umgesetzt wird. Wie auch bei seinem Bruder Pedring wird der Unterschied durch die Schrittarbeit und Gewichtsverlagerung ausgeglichen. So ist es auch mit der Redonda, die vor allem Waffenlos eine Fülle von möglichen Techniken enthält. GM Yuli nennt das die „Fruits“. Wenn man die Basis versteht, kann man die Früchte, nämlich Hebel, Entwaffnungen, oder einfach Sweeps und andere Störtechniken daraus entwickeln. Dazu wird die Redonda im Bahad Zubu fest mit der Schrittarbeit verknüpft … und dann wird es richtig kompliziert!

Erfreulicherweise begann GM Yuli das Training am Donnerstag auf eher ungewöhnliche Art und Weise – fast westlich. Er nahm sich sehr viel Zeit, uns die Gewichtsverlagerung und Schrittarbeit zu vermitteln, was sehr hilfreich war. Sieht man, wie sich GM Yuli bewegt, zweifelt man daran, ob man das als Europäer umsetzen kann – und wahrscheinlich geht es auch kaum. Nachdem er aber erklärt hat, warum und wie er sich so bewegt, kommt das Verständnis. Danach ging es wieder zum Abierta-Serrada Drill (mit Messer und Stock), der diesmal viel mehr Sinn machte – nachdem ich ein ungefähres Verständnis für die nötige Körpermechanik hatte. In der Mittagspause nahm sich Russ dann wieder Zeit, mir schon vorab die Grundlagen des Retirada – Atracada zu erklären, mit dem es am Nachmittag weiterging. Retirada ist in seiner Grundform eine Verteidigung mit zwei Klingenwaffen, wird aber wieder in allen Variationen umgesetzt. Die Schrittarbeit ist der wichtigste Part der Technik, weshalb sie auch als erstes unterrichtet wird. Schon nach kurzer Zeit kommt man hier ins Schwitzen und Keuchen und so gab es wieder viele theoretische Erklärungen zur Technik. Dann ging es weiter mit Redonda und einigen anderen Themen. Wieder nahm sich GM Yuli ca. 6 Stunden Zeit für das Training. Außerdem bekam ich einige Einblicke in das kommende Training (leider weiß ich nicht, wie man die ganzen KI-Techniken schreibt) – es ist ein volles Pensum. Obwohl es „nur“ darum geht, die Technik zu verstehen, nicht, sie schnell ausführen zu können, ist es eine Menge Arbeit. Und so ist es denn auch sehr entspannend, wenn man nach dem Training eine Stunde schwimmen gehen kann – der Insel sei Dank!

Morgen (= Freitag) fahre ich mit dem Boot nach Ormoc, um einzukaufen, und dann werde ich hoffentlich diesen Bericht online stellen können. Da das aber etwa 2 Stunden Bootsfahrt in jede Richtung sind, werden meine Berichte in den nächsten drei Wochen eher sporadisch erscheinen.

Hier noch ein paar Eindrücke von der Insel und Ormoc.

Published in: on March 16, 2007 at 2:37 am  Comments (2)  

FMA Forum Picknick

Für heute war das Treffen des FMA-Forums angesetzt und so machte ich mich dann auch um 1:00 pm auf die Suche nach einem Taxi. Taxis finden ist ja in Manila kein Problem – die legen in der Einbahnstrasse ohne weiteres auch den Rückwärtsgang ein, wenn man winkt, was dann zu einem wohlgemeinten Hupkonzert der anderen Taxis und Jeepneys führt, die ausweichen müssen. Allerdings muss man noch darauf achten, dass es ein versiegeltes „Meter“ hat, dieses auch einschaltet, und der Fahrer dann auch noch genug Englisch versteht, um einen ans Ziel zu bringen. (- Oder man weiss einen markanten Ort in der Naehe, den die Taxifahrer kennen. Zu meinem Hotel heißt es daher im Taxi auch nicht ‚Malate Pensionne Adriatico Street’ sondern Starbucks Malate oder Starbucks Adriatico Street.. denn Starbucks scheint jeder Taxifahrer zu kennen.)

Heute war mein Ziel UP Diliman (University of the Philippines) am Quezon Circle… obwohl Sonntag für Manila Verhältnisse kaum Verkehr ist, fast 45 Minuten Fahrt. Am Ziel dann die bewachte Universität mit riesigem Campus. – Ganz nach amerikanischem Vorbild. Mitten auf dem Campus an einem kleinen Teich fand ich einige Filipinos mit Stöcken zwischen vielen anderen Studenten.. zum Glück ist FMA nicht nur Empty Hands, sonst hätte ich Probleme gehabt, die richtige Gruppe zu finden.

Ich wurde dann auch sehr freundlich von den Anwesenden begrüßt und nach einigem Smalltalk ging es schon los. Sayoc-Kali war nicht da, aber es gab trotzdem zwei Vorführungen.

Als erstes begannen Bong Abenir und sein Schüler mit einer Vorführung des Abenir Kali. Bong Abenirs Stil ist ein Mix aus Pencak Silat und Kalis Ilustrisimo. Seine Lehrer waren O’ong Maryono (6-facher indonesischer Champion im Pencak Silat) und Tony Diego. Dementsprechend sieht ihr Training auch aus. Den Schwerpunkt bildet der Kampf mit und gegen Messer und längere Klingenwaffen. Und trainiert wird vor allem durch Sparring. Dies kommt sicher nicht zuletzt daher, dass Bong Abenirs Silat-Meister Vollkontakt-Turniere gekaempft hat. Nach einigen Erklärungen zum Messersystem des Abenir-Kali ging es dann auch um Sparring. Zuerst mit Stock, dann waffenlos. – Und nicht gerade zaghaft. Gesparrt wurde mit einem dünnen Rattanstock ohne Schutzausrüstung, was auch einige blaue Flecken auf den Armen des Schülers hinterlies. Wie ich später von Mang Abenir erfuhr, wird auch mit Helm gesparrt, um Schläge zum Kopf zu ermöglichen. Die meiste Zeit wird aber komplett auf Schutzausrüstung verzichtet, um kein falsches Gefühl von Sicherheit aufzubauen. Auch beim waffenlosen Sparring wurden keine Handschuetzer benutzt und alles war erlaubt – insbesondere auch die Silat-typischen Würfe.

Im Anschluss gab es dann eine sehr eindrucksvolle Tausug Silat-Vorführung. Unter der Leitung des eigens von den Sulu-Islands eingeflogenen Gurus wurden Messerkampf, Barong und Empty Hands behandelt. Es wurde aber auch auf die spirituelle Seite des Silats eingegangen.

Bei dieser Silat Vorführung wurde auch realistisch demonstriert, wie die Silat-typischen Bewegungen, die oft an einen Tanz erinnern, im Kampf umgesetzt werden. Denn auch in diesem Stil liegt ein Schwerpunkt auf dem Sparring.

Natürlich kamen auch Fragen zur Situation auf den Sulu Islands und dem Konflikt zwischen Moslems und Christen auf. Bei den Antworten wurde sehr viel Wert darauf gelegt, dass es sich eigentlich nicht um einen religiösen Konflikt sondern einen politischen handelt. So trainieren auch Christen das Tausug Silat, obwohl die politische Haltung der Gruppe wohl zugunsten der Freiheitsbewegung ausfällt.

Neben den Vorführungen hatte man auf dem Treffen die Möglichkeit, viele interessante Themen zu besprechen. Es waren Schüler von berühmten Meistern wie Ben Lema, Ireneo Olavides, Tony Diego und vielen anderen anwesend und es war leicht, Kontake zu knüpfen. (Was nach meinem Ausflug auf die Camotes in einigen Trainingseinheiten resultieren wird.) Alles in allem ein sehr schönes Meeting und ein schöner (vorerst letzter) Tag in Manila.

Morgen früh geht es auf die Insel und dann werde ich sehen, ob ich von da aus meine Berichte fortsetzen kann.


Abenir Kali


Tausug Silat

Published in: on March 11, 2007 at 12:08 pm  Comments (4)  

Tag 3 und 4

gestern

Da es sich heute anbietet, unterteile ich den Eintrag in ‚Training’ und ‚Leben in Manila’. Gestern war Funkstille, da ich nicht trainiert habe und nicht wusste, ob ich überhaupt etwas posten soll. Hier aber doch noch ein paar Worte zum gestrigen Tag.

Mein Plan war einfach – raus aus dem Hotel und Malate/Ermita erkunden. Leichter gesagt als getan. Ich wusste, dass der Luneta Park Richtung Norden gelegen war – ich war ja schon da, nur eben mit dem Jeepney gefahren – also bin ich einfach losgewandert. Malate ist so etwas wie die Reeperbahn Manilas – Hotels, Kneipen, Cafes, Discos, Clubs, … (Nachtclubs dagegen eher in Ermita, was es Abends ermöglicht, auch unbehelligt aus dem Hotel zu gehen.) Ich bin also frohen Mutes Richtung Norden gewandert, um zum Luneta Park zu kommen, bis ich plötzlich am Ende der Straße angelangt war. Offensichtlich war meine Erinnerung falsch… Adriatico Street geht nicht bis zum Luneta Park. Nach einigem Hin und Her hab ich es dann doch gefunden und bin bei gefühlten 100° (naja.. also 37° + direkte Sonnenstrahlung) durch den Park gewandert, als sich das nächste Problem zeigte. Ich war offensichtlich der einzige dumme Europäer, der bei der Temperatur unterwegs war… also auch das einzige Opfer fuer die verkaufstuechtigen Strassenhaendler. Schon nach 3 Minuten hatte ich 2 “Begleiter”, die lautstark auf mich einredeten, ich solle doch ihre Pferdekutsche bzw. ihre Fahrradrikscha benutzen. Meine Idee, auf die Hauptstraße (mehrere Spuren, schnelle Autos) einzubiegen, war erfolglos (das Hupen der empörten Autofahrer störte offensichtlich weder die Fahrer noch das Pferd) und so musste ich mich Richtung Rizal Monument aufmachen (da kommen keine Fahrzeuge hin) – was noch mal 15 Minuten dauerte (und mir mitleidige Blicke der philippinischen Studenten im Park einbrachte, die über meine “Begleiter” lachten).

Viel ruhiger war es auch hier nicht (statt „do you want a ride“ hiess es jetzt „Hey, Joe“ aus allen Richtungen), aber zumindest wurde ich nicht mehr belagert. Nach mittlerweile mehreren Stunden in der Sonne, war es dann doch genug, und ich machte mich auf den Weg zum Shoppen. Also nur noch die Mall finden. Am Dienstag war ich ja schon mit Meister Nick im SM, allerdings wieder mit dem Jeepney, und die Dinger sind mir noch immer ein Rätsel. Ich benahm mich also Tourie-Like und fragte einfach alle 100 Meter einen Wachmann, bis ich bei der Robinson Plaza Mall ankam. 2 große Gebäude, mit einander verbunden. 4 Etagen, 1 Supermarkt, 3 Department Stores, wahrscheinlich 100 kleine Läden, Massagesalons, Restaurants, 6 Kinos, eine Bowlingbahn – und am wichtigsten: Klimaanlage. Endlich verstehe ich, wieso in amerikanischen Filmen immer alle ‚in die Mall gehen’. Das ist nicht einfach Einkaufen… das ist mehr. Nach ein paar Stunden (vor allem mit der Suche nach den richtigen Shops verbracht) hatte ich alles eingekauft, gegessen, eMails gecheckt und „300“ im Kino gesehen (ich musste meine Füße ausruhen). Etwa 20 solcher Malls gibt es in Manila… wahrscheinlich, damit alle Schüler und Studenten irgendwo ihre Freizeit verbringen können.

Danach war ich dann doch froh, als ich wieder im Hotel war.

heute

Das erste, was mir heute auffiel: ich habe Blasen an den Füßen. Offensichtlich sind meine Füße noch nicht an das Klima gewöhnt.

Das zweite: es ist erst 5:30 Uhr. Immernoch Jetlag!

Um 9:00 Uhr ging es mit Master Pedring und Master Nick in den Luneta Park zum Training (siehe oben), danach in die Mall (SM .. wieder mit dem Jeepney, wieder würde ich es nicht wieder finden) Flugtickets für Montag kaufen.

Dann geht es auf die Camote Islands zum Training mit GM Yuli … frische Luft, weiße Strände, gegrillter Fisch. Und hoffentlich auch Internet, denn sonst ist hier bald Funkstille.

Morgen steht erstmal das Picknick des FMA-Forums an, mit Sayoc Kali und Abnir Kali Dann gibt es auch wieder News von mir.

Published in: on March 10, 2007 at 11:10 am  Comments (1)  

Manila… eine – zwei – drei Welten?

 

Heute durfte ich die verschiedenen „Manilas“ kennen lernen – denn eigentlich ist Metro Manila ja ein Zusammenschluss mehrerer Staedte, was bei naeherer Betrachtung auch sehr deutlich wird.

Puenktlich um 10:00 Uhr (eine Stunde spaeter, weil ich eigentlich ausschlafen wollte… dass ich trotzdem um 6:00 Uhr wach war, beweist den JetLag) wurde ich von Master Nick und seinem Schueler Jonathan abgeholt. Heute ging es zum Training nicht in den Luneta Park, sondern zu Master Nicks Haus. Nach fast zwei Stunden Jeepney (immer noch raetselhaft und ohne Kenntnis der Strassennamen schwer zu verstehen) und LRT (die klimatisierte S-Bahn von Manila.. fuer 15 Piso ziemlich komfortabel) weiss man erst zu schaetzen, was die Trainer da auf sich nehmen, wenn sie jeden Tag vor meinem Hotel stehen. Auf dem Weg zu Master Nicks Haus (irgendwo weit im Norden… ) lernte ich dann auch eine andere Seite von Manila kennen.

Kannte ich bisher nur Malate – das Touristen-Mekka Manilas – sah ich nun auch die Ecken von Manila, die nicht vom europaeischen/amerikanischen Geld profitieren.

Kaum angekommen, ging das Training auch schon los. Angefangen haben wir mit einem Partnerdrill (um mir die Peinlichkeit zu ersparen, versuche ich gar nicht erst, den philippinischen Namen hier zu schreiben), der nacheinander mit Stock, Barong, Messer und waffenlos trainiert wurde. Wieder hiess es Footwork, Footwork, Footwork. Wie schon beim Pamantukan Kali Ilustrisimo von Master Pedring stand auch beim Bahad Zu’bu die Lateral-Schrittarbeit im Vordergrund.

Danach folgten einige praktische Anwendungen des Drills und etwas Messerkampf. Nach einer kurzen Pause wurde dann noch Trankada (?) trainiert, ein Doppelstock-Parry/Konter gegen alle 12 Angriffe und seine Umsetzung mit Barong, Messer und waffenlos. Nach fast 4 Stunden war es dann genug fuer heute, und Master Nick zeigte mir noch die Waffensammlung von GM Yuli Romo. Wunderschoene alte Barongs, Kris’, Sansibars und andere Schwerter lagen da in einer Glasvitrine… das kleine Ein-mal-Eins der philippinischen Waffenkunde.

EDIT: Da ich grad mal wieder im Forum ueber das Thema “waffenlos und FMA” gelesen hab, noch eine kleine Erwaehnung am Rande. Master Nick, mein Trainer heute und seit ueber 30 Jahren Schueler von GM Yuli Romo, hat schon bei unserem ersten Treffen eines klargemacht. Sein Grund fuer Bahad Zu’bu ist der waffenlose Kampf. Was immer wir trainieren, wird am Ende waffenlos umgesetzt. Jede Bewegung aus dem Doppelstock oder Messerkampf, die wir trainiert haben, wurde danach waffenlos trainiert. Jede Entwaffnung wird waffenlos als Hebel realisiert. Natuerlich trainiere ich hier zeitlich gesehen mehr Waffe (eben Stock, Barong und Messer) als Empty Hands, aber bei Master Nick fuehrt alles hin zum waffenlosen Kampf. Und da wird auch der Schwerpunkt fuer das Verstaendnis gelegt. Wenn also das naechste Mal die Frage aufkommt, ob die FMA wirklich Waffenlosen Kampf trainieren (oder ob das nur aus Marketing-Gruenden dazu gehoert) empfehle ich, einfach mal nach Manila zu fahren und ein paar Einheiten Bahad Zu’bu zu trainieren… das beantwortet die Frage sofort. Edit-Ende

Im Anschluss an das Training machte ich mich auf Richtung Makati, um den Squadron Shop zu suchen, von dem ich im FMA-Forum gelesen hatte – schliesslich hatte ich noch nicht einmal eigene Sticks. Ohne die Hilfe von Jonathan, meinem Travel-Guide (*G*) waere ich wohl nicht einmal in Makati angekommen. Als ich dann aber doch nach zwei Stunden (Jeepney, LRT, Bus) ausstieg, kam der zweite Kulturschock. Eben noch umgeben von einfachen Huetten, fand ich mich in einer Welt der glaesernen Hochhaeuser wieder. Makati erinnert eher an die Skyline von LA oder Tokio als an das philippinische Manila meiner Vorstellung. Wie in Amerika fuehlt man sich denn auch in den Malls – riesige Kinos neben Wendys, Burger King, Pizza Hut und McDonalds; Sony, Panasonic und Nokia neben City Bank, HK Bank, …

Im Vergleich zu Makati sieht der Potsdamer Platz aus wie ein Dorf-Marktplatz! Dementsprechend oft ragen hier auch Europaeer und Amerikaner aus der Menge, die Cafes sind voller offensichtlich gut verdienender Filipinos, vor allem aber auch Chinesen und Japaner.

Die einzige Gemeinsamkeit mit Malate und der Gegend von Master Nicks Haus – ich fand mich wieder nicht zurecht. Statt verwinkelter Gassen sah ich mich nun mit riesigen Malls mit zahlreichen Ebenen konfrontiert – und ich wusste nur, dass der Shop irgendwo am Makati Cinema Square sein sollte. Gluecklicherweise hatte ich aber Jonathan dabei, der nach einigem Herumfragen (die Security an jeder Ecke erfuellt ganz gut den Zweck einer Touri-Information) auch diese Huerde ueberwand und den Squadron Shop fand. Neben ein paar Stoecken gab es erfreulicherweise auch VCDs diverser schon seit Unzeiten nicht mehr erhaeltlicher FMA-Videos, so dass ich nun auch die Mandirigma-Produktions von Tatang Ilustrisimo und Ondo Caburnay habe.

Als wir aus der Mall kamen, war es dunkel (mein Zeitgefühl ist völlig im Eimer, und dann geht die Sonne auch noch um 19:00 Uhr unter!) aber immer noch heiss im Vergleich zum klimatisierten Shoppingcenter. Genug fuer Tag 2.

10 km (= 40 Minuten Taxi) spaeter war ich wieder im Hotel und nun tippe ich hier fleissig meinen Blog. Mal schaun, obs auch jemand liest 😉

Published in: on March 8, 2007 at 1:53 pm  Comments (2)